Objekt des Monats

Brautkleid von 1960, Inv.-Nr. VII 1198
Brautkleid von 1960, Inv.-Nr. VII 1198

Brautkleid von 1960

Klassisch und deswegen noch immer modern: das knielange Brautkleid wurde in der Klasse von Frau Dixius in der Werkkunstschule gestaltet. Vorne hat das gebrochen weiße Kleid Kellerfalten und die Arme sind dreiviertel lang. Geschlossen wird es hinten mit einem Reißverschluss. Einziger Schmuck ist das in Hüfthöhe angebrachte Satinband, welches von der hinteren Mitte bis zur vorderen Mitte reicht und dort in zwei Schleifen endet. Der weiße Stoff hat ein einfaches Blasenmuster und ist doppelt gewebt, das nennt man Cloqué.

Das Brautkleid ist ein Stück der Modesammlung und wird im Depot aufbewahrt. Zahlreiche andere Kleidungsstücke, Hüte, Schuhe und Kopfbedeckungen lassen sich im Obergeschoss des Stadtmuseums entdecken.