22.10.2019 | 19:00 - 20:00 Uhr

Kontinuität und Wandel der »Gegner« der Politischen Polizei in der Region Trier

Reichsbahndirektion, Christophstraße 1, später Sitz der Gestapo Trier. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 Nr. 26/68.
Reichsbahndirektion, Christophstraße 1, später Sitz der Gestapo Trier. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 Nr. 26/68.

von den 1930er bis in die 1950er-Jahre: Vortrag von Andreas Borsch im Rahmen der Reihe »Gestapo in Trier«

Am Dienstagabend beleuchtet der Historiker Andreas Borsch im Rahmen der Reihe „Gestapo in Trier“ im Stadtmuseum Simeonstift die staatliche Bekämpfung von „Gegnern“ durch die politische Polizei. Diese ist keine Erfindung „totalitärer Regime“, sondern eng verbunden mit der Entstehung von Nation, Staatlichkeit und politischen Emanzipationsbestrebungen. Der Vortrag beleuchtet daher das Agieren der Politischen Polizei während der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der frühen BRD im Regierungsbezirk Trier. geworfen Der regionalgeschichtliche Zugriff erlaubt dabei, einen differenzierten Blick auf die Akteure vor Ort zu werfen. Zudem werden sowohl die „Gegnergruppen“ vorgestellt als auch der Wandel und die Kontinuität der „Gegnerbilder“ benannt. Eine Kontinuitätslinie ist etwa der Antikommunismus, der in den 1950er-Jahren als „Brückenideologie“ fungierte. Der Vortrag dauert ungefähr eine Stunde.

  • Dienstag, 22. Oktober 2019
  • 19:00 Uhr
  • Eintritt: 6 €
  • DiMiDo: Eintritt frei für Studierende

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