10.12.2019 | 19:00 - 20:00 Uhr

Ein scheinbar belangloser Alltagskonflikt und seine Folgen: das Schicksal des Ostarbeiters Josef Krajewski

© Landesarchiv Speyer, Best. H91, Nr. 5596
© Landesarchiv Speyer, Best. H91, Nr. 5596

Vortrag von Alisa Alić im Rahmen der Reihe »Gestapo in Trier«

Um die Spuren der NS-Verbrechen zu verwischen, wurden gegen Kriegsende zahlreiche Ermittlungsakten der Gestapo vernichtet. Eine der wenigen Ausnahmen bildet ein Bestand von über 12.000 Ermittlungsakten der Staatspolizeistelle Neustadt an der Weinstraße. Welche Hinweise liefert dieses Quellenmaterial über die Verfolgungsstrukturen des NS-Staates und über die daraus resultierenden Schicksale einzelner Individuen? Diese Frage beleuchtet Alisa Alić am Dienstag, 10. Dezember, im Stadtmuseum Simeonstift. Sie zeigt anhand des Lebenswegs des Ostarbeiters Josef Krajewski die Normen und Praktiken des NS-Staates bezüglich verschiedener Themen wie Kriegsgefangenschaft, Zwangsarbeit und dem Delikt „verbotener Umgang". Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Gestapo in Trier" statt.

  • Dienstag, 10. Dezember 2019
  • 19:00 Uhr
  • Eintritt: 6 €
  • DiMiDo: Eintritt frei für Studierende

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